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100 Jahre - 100 Schulen

Weltweites Bildungsprojekt

In 2015, dem Jubiläumsjahr der ZF Friedrichshafen AG, startete „ZF hilft.“ das bisher größte Bildungsprojekt seiner Vereinsgeschichte.

Unter dem Leitsatz „100 Jahre – 100 Schulen“ ermöglichte das Unternehmen über die Initiative „ZF hilft.“ den Auf- und Ausbau von 100 Bildungsstätten in Armutsregionen rund um den Globus. Erstmals waren ZF-Mitarbeiter weltweit zum Spenden aufgerufen. Auch die Bevölkerung konnte sich mit Geldspenden an der Initiative beteiligen.

Nach wie vor prägen extreme Armut und Hoffnungslosigkeit den Alltag von mehr als einer Milliarde Menschen weltweit. Auf die Frage, wie davon betroffene Kinder bessere Zukunftschancen erhalten, geben Bildung und Mobilität zentrale Antworten. Obwohl Hilfsorganisationen hier bereits große Fortschritte erzielt haben, bleibt der Handlungsbedarf groß: Aktuell wachsen rund 72 Millionen Kinder rund um den Globus fernab jeglicher Bildungseinrichtung auf. Genau an diesem Punkt setzte die besondere Spendenaktion von „ZF hilft.“ an.

ZF
Spendenaufruf

Hoffnung auf drei Pfeilern

Allen voran zielte die Spendenaktion von „ZF hilft.“ darauf ab, in verschiedenen Armutsregionen eine grundlegende Bildungsinfrastruktur zu schaffen. So werden in Bangladesch, Indien und Sierra Leone insgesamt 30 neue Schulen entstehen – hauptsächlich in Slums oder deren Randgebieten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, junge Fachkräfte zu schulen sowie adäquate Unterrichtsmaterialien bereitzustellen. 70 verschiedene Bildungseinrichtungen in China, Mexiko, Nepal und Peru sowie auf den Philippinen werden davon profitieren. Sowohl bei diesen Initiativen als auch beim Bau der neuen Schulen arbeitet "ZF hilft." eng mit seinem langjährigen Partner „Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not“ zusammen.

Gemeinsam mit der internationalen Hilfsorganisation „World Bicycle Relief“ widmet sich der gemeinnützige Verein indessen der Mobilität als dritter Säule seiner breit angelegten Hilfsaktion. Denn auch heute noch ist es für Schüler aus entlegenen Dörfern in Sambia und in Südafrika meist sehr beschwerlich, ihre Bildungsstätte zu erreichen: Mangels Alternativen müssen sie sich oft noch in der Dunkelheit zu Fuß aufmachen, um rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn anzukommen. Ein Drittel von ihnen ist dafür sogar mehr als zwei Stunden unterwegs. Robuste Fahrräder für bedürftige Kinder sollen an 100 Schulen die dringend benötigte Abhilfe schaffen.

„Über das ganze Jahr hat sich die globale ZF-Belegschaft kräftig ins Zeug gelegt, damit für den guten Zweck am Ende ein möglichst hoher Spendenbetrag zusammenkommt – wie stark unsere Mitarbeiter auch gesellschaftlich engagiert sind, haben sie ja bereits in der Vergangenheit mehrmals eindrucksvoll bewiesen“, sagte Achim Dietrich-Stephan, Vorsitzender des ZF-Gesamtbetriebsrats und stellvertretender Vorsitzender von "ZF hilft.".

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