Siedlung die vom Erdrutsch betroffen ist.

Hilfe für die Opfer der Naturkatastrophen 2017

Tausende Menschen starben, die Schadenshöhe ging in die Milliarden: erschreckende Bilanz der Naturkatastrophen im Jahr 2017. „ZF hilft.“ half, die Not in den ärmsten Regionen der Welt etwas zu mildern.

Erdbeben in Mexiko, Hurrikans in der Karibik und über der Ostküste Amerikas, Monsun-Hochwasser in Südostasien: Nach den schweren Naturkatastrophen im Jahr 2017 leiden weltweit Millionen von Menschen große Not. Deshalb stellte „ZF hilft.“ die Jahresspendenaktion 2017/18 ganz auf die Unterstützung der von den Katastrophen betroffenen Regionen ab.

Hochwasser Südostasien

Der Monsun forderte in Südostasien mehr als 2100 Todesopfer. Allein in Indien lag die Zahl bei weit über 1500 Toten, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. In diesem Sommer erlebte die Region den verheerendsten Monsun seit vielen Jahren. Je ein Drittel der Fläche von Nepal und Bangladesch standen Mitte August unter Wasser. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes sind in Indien, Nepal und Bangladesch insgesamt rund 40 Millionen Menschen betroffen.

Erdbeben in Mexiko

Gleich zweimal bebte im September 2017 die Erde in Mexiko. Die Zahl der Toten lag eine Woche nach der Katastrophe bei über 350, allein 200 davon in Mexiko-Stadt. Die mexikanische Regierung schätzt die Schadenssumme auf weit über zwei Milliarden US-Dollar. Das erste Beben verursachte vor allem in den Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas große Schäden an der Infrastruktur, das zweite Beben vor allem in Mexiko-Stadt. Viele Menschen verloren ihr Hab und Gut und stehen vor dem Nichts.

Hurrikans Irma und Maria

Ende August hinterließ der Hurrikan Irma in der Karibik und an der Ostküste Floridas eine Spur der Verwüstung. Es war der stärkste atlantische Hurrikan außerhalb des Golfs von Mexiko und des Karibischen Meeres seit Beginn der Aufzeichnungen des „National Hurricane Center“ im Jahr 1898. Neben Kuba hat es insbesondere einige karibische Inseln wie Saint Martin und Barbuda getroffen. Letztgenannte ist nach dem Unwetter eine Geisterinsel – sie ist unbewohnbar. Tage später zog Hurrikan Maria eine Spur der Verwüstung in Mittelamerika. Besonders schlimm traf es Puerto Rico und die Dominikanische Republik.