Frau steht vor einer Schlammlawine mit zerstörten Autos.

Hilfe für Tsunamiopfer in Sulawesi

Am 28. September 2018 erschütterte eine Serie von Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7,5 auf der Richterskala die indonesische Insel Sulawesi. „ZF hilft.“ unterstützt mit Soforthilfemaßnahmen und nachhaltigen Aktivitäten.

Rückblick: Tsunami-Katastrophe in Sulawesi

Am 28. September 2018 erschütterte eine Serie von Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7,5 auf der Richterskala die indonesische Insel Sulawesi. In der Folge überrollte eine bis zu sechs Meter hohe Flutwelle die Nordwestküste um die Stadt Palu. Der Tsunami riss Häuser und Menschen mit und verwüstete weite Teile der Insel. Die Katastrophe forderte mehr als 4.300 Todesopfer. Über 220.000 Menschen verloren ihr Heim. Ganze Dörfer inklusive Straßen, Schulen und Geschäften wurden zerstört, komplette Ernten vollständig vernichtet. Auch sechs Monate nach der Katastrophe kämpfen immer noch viele Betroffene ums Überleben.

Um dem Ausbruch von Epidemien und Krankheiten vorzubeugen, waren dringend Hilfsmaßnahmen notwendig. Die Überlebenden mussten mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Notunterkünften versorgt werden. Nach Schätzung der Vereinten Nationen benötigten rund 191.000 Menschen Nothilfe.

Durch die Spendenaktion konnte "ZF hilft." wie folgt helfen:

1. Schnelle Hilfe:

  • Ein Teil der Spendengelder wurde für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt:
  • Unsere Spende trug dazu bei, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Hygieneutensilien zu verteilen, sowie eine offene Versorgungsküche zu betreiben.
  • Dadurch wurden die Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt, dem Ausbruch hygienebedingter Krankheiten wurde vorgebeugt, Planen ermöglichten den Familien den Bau kleiner Notunterkünfte.
  • Zusätzlich erhielten Familien Decken, Eimer, Taschenlampen und weitere grundlegende und notwendige Ausstattungsgegenstände.

2. Nachhaltige Hilfe:

  • Für die an den stärksten betroffenen Gemeinden wurden diversifizierte, produktive und nachhaltige Lebensgrundlagen geschaffen, die den Zugang zu den Grundbedürfnissen sichern.

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